Bürokratie Teil 5: Pflegeversicherung

3 09 2008

Die Krankenkasse meines Vertrauens empfiehlt eine freiwillige Pflegeweiterversicherung.

Bei späterer Inanspruchnahme der Pflegeversicherung durch meine Angehörigen wird eine Anspruchsbeurteilung durchgeführt. Eine lückenlose Einzahlungshistorie erhält in diesem Fall die vollen Ansprüche gegenüber der Pflegeversicherung, die abhängig von der Pflegebedürftigkeit zumindest einen Teil der Pflegekosten erstattet.

Es muss nur ein Antrag auf freiwillige Pflegeweiterversicherung gestellt werden, der besagt, dass man sich im Ausland und ohne Einkünfte befindet. Dieser sollte nicht länger als 2 Monate vor Reiseantritt, also relativ kurzfristig, gestellt werden.

Der Mindestbeitragssatz liegt im Jahr 2008 bei 18,22€/ Monat (entspricht 2,2% von 828,18€ = Beitragssatz zur gesetzlichen Pflegeversicherung für Kinderlose).

edit: Nach nochmaliger Rücksprache mit der GKV heißt es nun, dass es in meinem unserem Fall keinen Sinn macht den Mindestbeitragssatz monatlich einzuzahlen. Im Leistungsfall prüft die GKV die Historie der letzten 10 Jahre in denen mindestens 5 Jahre Beiträge eingezahlt worden sein müssen, um Leistungen der Krankenkasse in Anspruch nehmen zu können. Nur wenn ich länger als 5 Jahre im Ausland bleiben oder ganz auswandern würde, würde die freiwillige Pflegeweiterversicherung zum Tragen kommen. (Jan 2009)

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