Bürokratie Teil 7: Rechtsschutzversicherung

26 11 2008

Caramba, wo kommt denn auf einmal das Kokain in meinem Rucksack her? Mit einem Lächeln und Unschuldsbeteuerungen lässt sich der bolivianische Zollbeamte wohl leider nicht beschwichtigen.

Die Welt ist böse und gefährlich, das Risiko lauert überall, man läuft ständig Gefahr in strafrechtliche Missgeschicke verwickelt zu werden. Daher muss eine Rechtsschutzversicherung her, um potentielle Gerichts- und Anwaltskosten abzudecken und damit Mutti ruhiger schlafen kann.

Dummerweise ist es gar nicht so einfach einen Anbieter zu finden, der eine weltweite Abdeckung anbietet, die nicht zeitlich begrenzt ist. Doch nach fundierter Recherche konnte die nordias GmbH, eine Tochter der DOMCURA, mit einem vernünftigen Angebot aufwarten.
 
 
Die Eckdaten:
– Privat-/Berufs-/Verkehrsrechtsschutz
– weltweite Abdeckung bis 100.000€
– 189,09€ Jahresprämie ohne Selbstbehalt
 
 
Da reist es sich doch gleich entspannter.

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Bürokratie Teil 6: Rentenversicherung

26 11 2008

Der Vertreter der Deutschen Rentenversicherung des Rheinlandes (die auch 44,5 Mio in Termingeldern bei den Lehman Brothers angelegt haben, welche natürlich aber sicher sind) informiert zum Thema Rentenversicherung auf freiwilliger Basis bei einem Auslandsaufenthalt.
 
 
1. Man muss mindestens 5 Jahre Versicherungsbeiträge gezahlt haben, um überhaupt einen Rentenanspruch zu haben.
2. Um ab dem 65. Lebensjahr Anspruch auf abschlagsfreie Rente zu haben, muss man 45 Jahre pflichtversichert gewesen sein.
3. Um ab dem 67. Lebensjahr in den Anspruch zu kommen, müssen mindestens 35 Jahre auf dem Habenkonto stehen, wobei hier auch Abitur und Studium auf das Zeitkonto fließen, auch wenn man keine Beiträge zur Pflichtversicherung abgegolten hat.
4. Abitur und Studium fließen nicht in die Berechnung der 45 Jahre unter 1. ein.
5. Im Zweifel in die DRV nicht auf dem letzten Stand und man muss alle Stationen des Lebenslaufes mit Originaldokumenten belegen, um sich den Anspruch zu sichern.
6. Freiwillige Weiterversicherung in unseren jungen Jahren (28 & 30) würde mit >500€ pro Monat zu Buche stehen und steht somit in keinem gesunden Kosten-Nutzen-Verhältnis, da dieses eine fehlende Jahr der Beitragszahlung durch Auslandaufenthalt lediglich bedeutet, dass man 1 Jahr weniger eingezahlt hat (die 45 Jahre sind zumindest für mich unrealistisch, die 35 Jahre sollten überlebbar sein) und man eine marginal niedrigere Rentenzahlung bekommt.
7. Es wird noch viel Wasser den Rhein herunter fließen und gesetzliche Regelungen können sich ändern bzw. auch in Luft auflösen.
 
 
So zumindest haben wir seine Worte verstanden.





Argentinien – wir kommen.

2 11 2008

Nach London sind jetzt auch die ersten 2 Wochen in Argentinien fix.

Start in Buenos Aires und 11 Nächte im Sandanzas – Cultural Hostel – im Herzen von San Telmo, dem ältesten Stadtviertel von BsAs. Es gibt Tangounterricht und einen Fahrradverleih für lau und sie besorgen auch Tickets für Boca Juniors in „La Bombonera“. Außerdem versprechen wir uns viele Trappertipps und -tricks zu erhaschen.

Danach geht es am 14. Februar mit Aerolineas Argentinas nach Ushuaia, dem Ende der Welt am Südzipfel Argentiniens und das Ende der Panamericana. Feuerland, das Tor zur Antarktis. Absteigen werden wir im Galeazzi – Basily B&B. 3 Nächte sollten es tun.

Damit nun aber erst mal genug der Planung. Wie es weitergeht, werden wir vor Ort entscheiden.