Geschmolzene Weihnachtsgefühle.

18 02 2010

Ort: Christchurch (NZ)
Zeitunterschied: +12 Std. MEZ
Wetter: Weihnachtliche 27°

„It’s a mess, it’s a mess“ („Es ist ein Chaos, es ist ein Chaos“; Anm. d. Red.) waren die Worte, die unser Couchsurf-Gastgeber Brandon immer wieder entschuldigend wiederholte. Und ja, in der Tat, das war nicht übertrieben, denn der Anblick, der sich uns auf dem großen Grundstück vor den Toren Christchurchs bot, war wirklich erbärmlich. Da standen zwei große Häuser nebeneinander, die darauf warteten verheiratet zu werden, doch die Liebesmüh schien keine Früchte tragen zu wollen. Der 57-jährige IT-Admin der Uni von Christchurch versuchte nun schon seit über 20 (in Worten: zwanzig) Jahren einzuziehen und Ordnung in die zwei Bruchbuden zu bekommen. Das totale Chaos, die beiden Gebäude schienen nichts anderes zu tun, als auf die Abrißbirne zu warten.

Doch wir waren nicht wegen schöner Landhausidylle und gebügelten Stoffservietten in die Stadt gekommen, sondern um Weihnachten zu feiern. Und zwar mit Freunden. Die Monkeys, Michi und Josef, waren nämlich auch „in da house“. Naja, eigentlich ja „in front of da house“, denn wir hatten bei Brandon die Möglichkeit auf dem Grundstück zu parken, unser Zigeunerlager aufzuschlagen und nach guter alter westeuropäischer Sitte ein Weihnachten bei 27°C zu feiern. Brandon hatte sich selber Freunde eingeladen und war somit vollkommen beschäftigt. So konnten wir ein eigenes Festmahl auffahren und uns gemütlich den ganzen Tag lang im Campingstuhl betrinken. Ach wat schön.

Leider mussten die Monkeys schon am 1. Weihnachtsfeiertag abreisen, da es für sie zum Jahreswechsel nach Sydney gehen sollte. Doch auch wir hatten noch so einiges auf dem Zettel stehen und haben uns nicht gerade gelangweilt.

So langsam aber sicher konnten wir den Countdown bis zur Abreise aus NZ immer lauter ticken hören und wir mussten doch noch Rosarka an den Mann oder die Frau bringen. Wir also schön Flyer gebastelt und von Hosteltür zu Hosteltür gefahren und Rosarka am Schwarzen Brett zum Verkauf angeprangert.

Die Resonanz war dürftig und so beschlossen wir für einen Tag nach Kaikoura zu fahren, was aber bei bedecktem Himmel nicht so zu überzeugen wusste.

Wieder zurück in ChCh und noch immer ohne wirklichen Kaufinteressenten ging uns so langsam die Muffe und wir kreuzten beim Backpacker Car Market auf, um mal die Lage abzuklopfen. Der eigentlich gar nicht so unsymphatische Vermittlertyp hatte dann eine gute und eine schlechte Nachricht für uns. Die gute war, dass wir mit Rosarka wirklich eine tschechische Prinzessin im Gepäck hatten, die deutlich über dem durchschnittlichen Niveau der gängigen fahrbaren Untersätze lag. So weit so gut. Freude. Die schlechte war dann aber, dass die Woche zwischen Weihnachten und Sylvester die denkbar schlechteste Woche des ganzen Jahres wäre, wann man sein Auto verkaufen möchte. Entweder sitzen die potentiellen Käufer noch zuhause bei Mutti und müssen den ganzen Tag Weihnachtsgans und Lebkuchen essen oder sie lassen es noch ordentlich über den Jahreswechsel in Sydney krachen. Das war also als würde man einen Halal-Imbiss mitten im Ramadan eröffnen. Scheiß-Timing.

Also Planänderung. Anstatt Rosarka schon ein paar Tage vor Abflug nach Singapur zu verschachern, beschlossen wir bis zum letzten Tag im Van zu übernachten und ihn dann zum Backpacker Car Market zu bringen, NZ$250 auf den Tresen zu legen und dann einfach abzuwarten bis sich der Wagen quasi von selbst verkauft.

Wir hatten uns also von der Sorge befreit und ab ging es auf die Banks Peninsula gleich umme Ecke. Da gabs ein schönes Tourikaff namens Akaroa, wo man mit allem Französischen eine schnelle Mark machen wollte und man schön den Eingeborenen beim Eis essen zuschauen konnte. Doch spektakulär war schon die Anfahrt. Rosarka ächzte auf ihrer letzten großen Tour für uns nochmal die Hügelkuppen hoch und runter und wir konnten die Aussicht auf die vielen Buchten der Halbinsel genießen. Fein, fein.

Zum Jahreswechsel erhofften wir uns etwas menschlichen Anschluß und so ging es ins Vagabond Hostel, wo wir für einen schmalen Taler nicht nur im Hof parken und auch schlafen, sondern auch die Küche und das Töpfchen nutzen konnten. Und ach, welch Überraschung. 90% der Hostelgäste waren der deutschen Sprache mächtig. Wir hatten ja vorher noch kein Hostel in NZ von innen gesehen, kannten den Spaß ja aber schon aus Australien. Jaja, in diese zivilisierten Länder lässt man die Kleinen gern auch mal alleine ziehen, um sich nach dem Abi die Hörner abzustoßen.

Dort lernten wir dann aber auch zwei nette Landsleute, Julie und Sebastian, kennen, mit denen wir dann auch beschwingt den Jahreswechsel feierten. Bei uns hieß die Devise wieder mal „Martini statt Böller“ und so ging es recht fein angehübscht in die Innenstadt, wo allerdings die Stadt ChCh ein großes Alkohol- und Rauchfreies Neujahrsfest auf die Beine gestellt hatte. Laaaaaaangweilig. Wir kamen gerade pünktlich zum Feuerwerk und dann nach spektakulären 30 Sekunden war dieses auch schon beendet. Ach, diese Wirtschaftskrise. Zum Glück fanden wir noch durch Zufall das „Le Petit Croix“, ein kleines französisches Bistro, das auch als Champagner-Cafe bekannt ist, wo wir noch gut versacken konnten.

Und Peng! 2009 war vorbei. Scheiße! Wir waren fast das ganze Jahr unterwegs, 11 Monate schon. Das sind 11/12 oder auch 92% von projekt365. Wir hatten Schweißperlen, die uns auf der Stirn standen. Sollte es denn fast schon vorbei sein? Wir waren doch noch gar nicht müde, noch gar nicht satt. Immer noch begierig nach neuen, aufregenden Abenteuern und Erlebnissen.

Aber wat willste machen. Fehlfarben sangen „Keine Atempause, Geschichte wird gemacht, es geht voran“ und Steppi sachte ja auch immer „Lebbe geht weider“. So also auch für uns.

Am 2. Januar war nun also auch das Kapitel Neuseeland Geschichte, wir brachten Rosarka schweren Herzens zum Car Market und es ging weiter nach Singapuritanien. Bis gleich also.

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Alpenglühen.

9 02 2010

Ort: The Catlins, Dunedin, Otago Peninsula, Mt Cook (NZ)
Zeitunterschied: +12 Std. MEZ
Wetter: Wie immer in NZ

Nach dem imposanten Fjordland ging es über die südliche „Szenische Route“ (in Neuseeland scheint es mehr szenische Routen zu geben, als normale Straßen, Anm. d. Red.) nach Invercargill. Doch die rasterförmig angelegte Stadt strotzte nur so vor Langeweile und war daher nur ein logistischer Zwischenstopp, wo es günstige Vorräte aufzustocken galt. Das schönste an Invercargill war dann die Straße nach Osten, in die sogenannten Catlins, denn da sollte es als nächstes hingehen.

Die Catlins beschreiben das malerisch schöne Gebiet östlich von Invercargill bis nach Balclutha. Die Region kann Küstenlandschaft, kann Regenwald und kann wilde Tiere. Wir haben also an Waipapa faule Seelöwen im Sand liegend entdeckt, am südlichsten Punkt der Südinsel – am Slope Point – das obligatorische „Wir waren hier“-Photo gemacht, haben in der Curio Bay Gelbaugenpinguine beim abendlichen Bad inmitten eines 160 Mio Jahre alten versteinerten Waldes zugesehen (Gondwana live!, Anm. d. Red.) und immer wieder betont, wie putzig sie doch sind, haben die McLean Wasserfälle besucht und den Wilkie See, bis wir uns schließlich via staubigen Schotterstraßen über Cannibal Bay bis zum Nugget Point gearbeitet hatten, wo wir Pelzrobben bei der abendlichen Jagd beobachten konnten. Fein, fein.

Doch es gab auf der Strecke nicht nur rauhe Küste und viel Tierleben zu bestaunen, sondern auch ein ausgefallenes Kuriositätenkabinett. „The Lost Gypsy Gallery“ in Papatowai war voll mit kleinen mechanischen und elektronischen Gerätschaften, die wohl in die Kategorie „Dingsbums, Diverses und Verschiedenes“ fallen. Es war wie auf einem Spielplatz für Erwachsene. Ein Fahrrad auf dem man treten musste, um eine Simpsons-Folge in Gang zu setzen, raffinierte Apparaturen aus recycletem Material oder Müll, deren Einzelteile geschickt miteinander verzahnt worden waren und mit dem Dominoeffekt funktionierten oder das spektakuläre Klavier, wo jede Taste an ein neues sagenhaftes Instrument oder sonstige Geräuscherzeuger gekoppelt war. Unsere Augen leuchteten, wie die kleiner Kinder zu Weihnachten. Nur dass wir immateriellen Spaß geschenkt bekommen hatten.

In zwei Tagen hatten wir die Catlins dann abgefrühstückt und es ging weiter nördlich nach Dunedin (ausgesprochen wie Du-ní-dn, Anm. d. Red.). Dort wollten wir wieder Gelbaugenpinguine glotzen und auch mal einen Blick auf die mächtigen Königs-Albatrosse werfen. Aber leider musste man für beide Aktivitäten zahlen und auch nicht zu knapp, so dass wir uns einen Besuch der Tierkolonien auf der Otago Peninsula schenkten. Was es dann aber doch für lau gab, waren die 70 Zwergpinguine an der Pilot’s Bay beim Albatross Centre, die am Abend von der Arbeit nach Hause kamen. Den ganzen Tag wurde gefischt, denn im heimischen Nest wartete der Nachwuchs. Und der machte sich auch lautstark bemerkbar, als die Rückkehr von Mutter und Vater vernommen wurde. Es klang wie eine Riesenparty mit Pinguingezwitscher. Witzigerweise trafen wir noch Richie und Chris wieder, die wir beim Couchsurfen in Auckland kennengelernt hatten und uns einen Besuch bei Mt Cook nahelegten.

Aber vorher erst mal die Universitätsstadt Dunedin. Eine richtige Stadt, mit richtigen Menschen und Infrastruktur – die erste seit Wochen. Neuseeland ist nun wirklich nicht für seine urbanen Zentren berühmt und so verwunderte es auch kaum, dass eine der städtischen Hauptattraktionen die steilste Straße der Welt ist. Verrückt. Diese Neuseeländer haben es echt mit den Superlativen. Wir also hin und wir müssen gestehen, die Steigung sieht bedrohlich aus. Da Dina in der Nacht davor geträumt hatte, dass wir uns mit der alten Rosarka überschlagen würden, verzichteten wir eine Befahrung und stiegen zu Fuß auf. Allerdings kann ich heute auch nicht mehr genau sagen, ob die gute alte Dame die Steigung auch geschafft hätte.

Mit einem Zwischenstopp am windverwitterten Shag Point ging es weiter gen Norden. Flach und ziemlich gerade aus, an der Küste entlang. Wir passierten die mit blitzweißen Sandsteinbauten geschmückten Kleinstadt Oamaru und arbeiteten uns weiter Inland. Mt Cook entgegen. Auf der sonnigen Seite der Südalpen, mit einem Panorama der schneebedeckten Bergen im Hintergrund.

Am Fuße des größten Berges Australasiens bewanderten wir das Hooker Valley und es gab Schwarzbier von Monteiths (bestes Bier in Neuseeland, Anm. d. Red.) am Gletschersee, wo auch die allseits beliebte Weihnachts-Photosession abgehalten wurde. Was für ein feines Panorama. Am spektakulärsten war dann aber das Alpenglühen. Der majestätische Aoraki (Mt Cook in Maori, Anm. d. Red.), leuchtete in Rosa- und Purpurtönen, die man eigentlich für Photoshop-Fake halten müsste, ein Farbspektakel allererster Güte. Mit dem glimmenden Rücken des Drachen der Südalpen verließen wir dann das Mt Cook Dorf. Das klingt in erster Linie sehr stimmungsvoll aber die verrückten Kaninchen, die in 30-Sekunden-Intervallen kreuz und quer und vor allem scharenweise über die Straße in der Abenddämmerung rennen, machten unsere Rückfahrt zu einem sportlichen Slalomparcour.

Ja und dann war es plötzlich Weihnachten. Unsere letzten Tag in Neuseeland waren angebrochen. Unsere letzten Tage mit Rosarka. Und überhaupt ging es dann bedrohlich dem Ende von projekt365 entgegen.





Und tschüß…

29 01 2009

Nur noch wenige Tage und endlich wird er wahr – der Traum vom eigenen Imbisswagen in Buenos Aires. Die deutsche Bockwurst – der neue Star am Latino-Firmament – wird schon sicher bald die argentinischen Steaks vom Markt verdrängt haben. Und wir sind sehr gespannt, wie wir mit dieser ausländischen Sprache klar kommen werden und so. Daher haben wir uns total gut für diesen Schritt vorbereitet und immer fleißig Phoenix Reportagen über das Land geschaut und den Wurstbrief Newsletter abonniert, um immer über neueste Entwicklungen im Wurstwesen informiert zu sein. Als Notfallplan können wir natürlich auch bei VOX und den Rückwanderern in den Menschenzoo ins West-Fernsehen. Superschön.

Samstag geht es dann aber erst mal in den frühen Morgenstunden nach London, wo wir bis Montag ein klassisches Touriprogramm absolvieren werden, um dann am Abend von T5 nach Buenos Aires aufzubrechen.

Aber bevor es soweit ist, laufen last minute die letzten Vorbereitungen bzw. Erledigungen. Der Abschiedsmarathon neigt sich langsam dem Ende zu, es gab zum Abschied neben einem Blog von den Kollegen mit allen News von der Heimatfront noch ein Online Musik-Abo für 365 Tage (voll fett), ich habe am Dienstag dann doch mal angefangen meinen Hausrat zu verpacken, Dina sitzt auch schon auf einem Berg Kartons und die ersten Sachen konnten schon untergestellt werden, Freitag stehen die letzten Umzugsaktivitäten an, Sack&Pack hat sich noch über ein paar Euro für das (fast) letzte Gedöns freuen können, der Zahnarzt hat nochmal die Zähne aufpoliert, damit es ein schönes Grinsen vor der Phototapete geben kann, es wird wohl leider nix mit meinem Tageskontaktlinsenplan, da ich wohl torische Linsen brauche und sie es in der Kürze der Zeit nicht mehr schaffen werden, obwohl ich mich doch 4 Tage vor Abreise gekümmert habe, der wunderschöne internationale Führerschein konnte erstanden und zum Abschluß ein langer Satz mit vielen Kommas in den Blog geschrieben werden.
 
 
Und heutzutage kann man ja dieses verrückte Web 0.0 nutzen und tolle Youtube-Videos einbetten.
 

 
In diesem Sinne, wir sind dann jetzt mal wech…
 
Anker hoch und Tschüß,
Dina & Matze
 
PS: Danke nochmal an alle, die uns diesen Abschied doch schwerer gemacht haben als wir das gedacht hatten!





Der Countdown läuft…

17 01 2009

Holla die Waldfee! Heute in 2 Wochen geht’s los… Oder besser gesagt, heute in 2 Wochen sind wir schon weg.
 
 
Was bisher geschah?

Wir haben im Großen und Ganzen die bürokratischen Hürden genommen, ich habe aber nächste Woche noch das Vergnügen in der ARGE Düsseldorf vorzusprechen, die es nicht lassen konnten mir in den letzten Wochen mit Terminen zum Vorsprechen zu drohen. Sie scheinen es ernst zu meinen. Die Enttäuschung, dass ich bzw. wir beide in den nächsten 12 Monaten dem lokalen Arbeitsmarkt in Zeiten drohender Rezession nicht zur Verfügung stehen werden, wird sich aber sicher in Grenzen halten.

Wir haben erfolgreich die Auslandskrankenversicherung der Hansemerkur via STA Travel mit allem Pipapo abgeschlossen und liegen in den letzten Zügen, auch bei der Rechtsschutzversicherung Vollzug zu melden.

Momentan läuft noch das Einscannen und Uploaden der gesammelten wichtigen Dokumente, wie Reisepass, Quittungen für den Ersatz bei Gepäckverlust, Kreditkarten und so weiter und so fort.

Ein Skype Account wurde eingerichtet: projekt365

Ich habe noch eine Woche im Kinderbergwerk vor mir, die Übergabe läuft, die Kollegen weinen Krokodilstränen und am Mittwoch nächster Woche gibt es zum Abschied mit dem Team nochmal ein großes Austrinken. Dina ist ja schon off-the-job und kann sich weiterhin auf Spanisch und Wohnungsauflösung konzentrieren. Kartons konnten kostengünstig von privat erstanden werden.

Dina’s Domizil in der Derendorfer Str wird fließend von Tina & Matze übernommen, vom 80er Jahre Heavy Metal Nachbarn wissen sie noch nichts. „Schooooooooooools out for summer…“ Mein Zimmer in der WG Sonnenschein wird Marco übernehmen. Das heißt für mich wenig Stress, da ich nur meine persönlichen Sachen rausräumen muss und mein nicht gerade umfangreiches Mobiliar in der WG belassen kann.

Gesundheitlich bin ich fast wieder auf dem Damm, nachdem mich eine fiese spastische Bronchitis mit schwerer Halsentzündung über 2 Wochen ausgeklinkt hatte. Dina hat sich ihre Hep B Impfung abgeholt, das läuft also auch. Der Allgemeinmediziner unseres Vertrauens hat uns zudem unaufgefordert 2 verschiedene Breitband-Antibiotika und ein leckeres Magen-Darm-Therapeutikum zugeschoben. Da lacht das Herz.

Probepacken stand gerade an und top! Nur 15 Kg rückseitig auf den Schultern bei mir, die Frontbeladung wird sich durch Notebook, Literatur und sonstigem Handgepäckquatsch nochmal auf 5 Kg belaufen. Dina’s Gepäck wurde noch nicht gewogen, sollte aber circa bei 12 Kg liegen. Das Equipment ist nahezu final, es fehlen nur noch wenige Details…

Und ich trage Trauer. Die neue Fußballsaison geht in Argentinien erst Anfang Februar wieder los und Boca hat das erste Heimspiel einen Tag nach unserer Abreise nach Ushuaia. Mal schauen, ob River Plate ein Ersatz sein kann…
 
 
Die Aufregung hält sich zumindest bei mir noch in Grenzen, so richtig realisieren, wie es in schlechtem Neudeutsch ja so schön heißt, werden wir es wohl erst, wenn es von London nicht zurück ins gelobte (Rhein-) Land geht, sondern weiter nach Buenos Aires.

Die letzten Tage sind nahezu komplett verplant. Kochen und bekochen lassen, nochmal in den Salon und ins Pretty Vacant, mit vielen Freunden treffen und Abschied nehmen – einfach auf Wiedersehen sagen.
 
 
Noch 2 Wochen, also fast…

Dina & Matze





E-Mail newsletter

12 10 2008

Neues aus der Redaktion:

Endlich können geschäftige Projektinteressierte sich die neuesten Geschehnisse aus abgeschiedenen Ländern und von fremdartigen Zivilisationen per E-Mail zukommen lassen! Bis Januar 2009 aus dem exotischen Rheinland, danach von umme Welt rum.

Ganz exklusiv und in Farbe.

Einfach rechts oben der freundlichen Aufforderung folgen und regelmäßig spannende Blog-Updates per E-Mail bekommen. Einfacher geht’s nun wirklich nicht.

Die Redaktion findet: Super!

Bleiben sie uns gewogen.





London calling.

11 10 2008

Da wir das Ticket ja via Travel Nation gebucht haben und ab London starten, wird dieses auch die erste Station unseres Trips sein.

Gerade gebucht: Am 31. Januar mit Air Berlin für 29€ inkl. Steuern und Gebühren ins nur 55Km nördlich der britischen Hauptstadt gelegene und sicherlich malerische Stansted, was dann natürlich auch noch London heißt. Ich sag nur Frankfurt-Hahn.

Residieren werden wir 2 Nächte in der Palmers Lodge. Victorian elegance for budget conscious travellers. So nice. Gefunden bei hostels.com.

Am 2. Februar geht’s dann ab Heathrow T5 nach Buenos Aires. Tango, Steaks und Boca Juniors.

Ick freu mir.

114 Tage noch…





Planungs-Update: projekt365

23 08 2008

Wann: Start im Feb 2009
RTW Ticket: The World Discovery Plus (ca. 2.000€ total) von Travel Nation oder Westernair.co.uk (29.000 Meilen, 7 Stops)
Kontinente: Südamerika, Australien (inkl. Neuseeland), Asien
Extratickets: mind. 3

In Bildern:

In Worten:

DUS >> London >> BsAs

Argentinien/Südchile (ca. 5 Wochen – Feb/Mär)
PoI: BsAs, Patagonien/Feuerland mit Ushuaia, Punta Arenas, Puerto Natales, Torres del Paine Nationalpark

Punta Arenas >> Santiago

Nordchile (ca. 3 Wochen – Mär)
PoI: Valparaiso, Calama, San Pedro, Atacama Wüste

Bolivien (ca. 5 Wochen – Apr/Mai)
PoI: Reserva Nacional de Fauna Andina Eduardo Avaroa, Uyuni mit Salar, Potosí, Sucre, La Paz, Titicaca See, Copacabana, Rurrenabaque

Peru (ca. 6 Wochen – Mai/Jun)
PoI: Arequipa mit Colca Cañón, Cuzco, Macchu Picchu, Nazca, Lima, Huaraz, Trujillo, Pisco

Ecuador (ca. 4 Wochen – Jun/Jul)
PoI: Cuenca, Baños, Quito, Galapagos, Montañita

Quito >> Santiago >> Sydney

Australien (ca. 12 Wochen – Aug/Sep/Oct)
PoI: Sydney, Brisbane, Cairns, Mt Isa, Alice Springs, Uluru, Adelaide, Twelve Apostle, Melbourne

Sydney >> Auckland

Neuseeland (ca. 9 Wochen – Nov/Dez)
PoI: Auckland, Rotorua, Tongariro National Park, Wellington, Picton, Queen Charlotte Walkway, Wanaka, Queenstown, Lake Tekapo, Christchurch

Christchurch >> Singapur

Singapur/Malaysia (ca. 4 Wochen – Jan)
PoI: KL, Penang, Melakka, Langkawi, Cameron Highlands

Und so schnell sind 365 Tage vorbei.