Sydney, Auckland und Rosarka.

26 11 2009

Ort: Sydney (AUS), Auckland (NZ)
Zeitunterschied: +10/+12 Std. MEZ
Wetter: 4 Jahreszeiten an einem Tag, jeden Tag

Nach der holden Schönheit Tasmaniens drehte es sich dann einmal nicht um blühende Wildblumen oder bekloppte Wombats, sondern vor allem um neue Bekannte, die Freunde wurden.

Sydney fanden wir bei unserem ersten Besuch ja nicht so spektakulär wie erwartet. Doch es gab schon mal den ersten Pluspunkt, was das Wetter angeht. Nach kalten tasmanischen Nächten waren wir froh mal wieder die kurzen Höschen rauszuholen und etwas Sonne zu tanken. Es war mal wieder Couchsurfing angesagt und so landeten wir bei Joe und Lucy im schönen Vorort Manly. Alles wirkte sehr aufgeräumt, es gab wieder shiny happy people, einen Strand in kurzer Laufdistanz und gutes Essen. Manly war ein Ort, wo man seine Kinder großziehen möchte. Joe war zudem ein absolut witziger Typ, der einiges zu erzählen hatte. Wenn man in seinem Lebenslauf aber stehen hat, dass man in Armenien geboren wurde, in Kairo aufgewachsen ist und heute professioneller Hypnotiseur und gleichzeitig Daytrader ist, dann sollte das nicht verwundern. Sydney zeigte sich durch Manly und Joe und Lucy von seiner angenehmen Seite, es gab eigentlich keinen Grund in die hektische Innenstadt zu fahren.

Einzig das Wiedersehen mit Anja und Pit ließ uns die Fähre zum Circular Quay an der Oper nehmen, um uns im ältesten Stadtteil Sydneys, The Rocks, ein paar Bier zu genehmigen. Es gab frisch Gezapftes auf der Dachterrasse eines Pubs mit Blick auf die Oper, danach noch sensationelles Essen bei einem Inder und zum Abschluß des entspannten Abends lecker Lokalbräu aus einer urigen Eckkneipe. Wieder ein gepflegter Abend.

Der Drops namens Australien war also gelutscht. Drei Monate sind ins Land gezogen und das Fazit fällt gemischt aus. Der Preis und Kulturschock saß nach der Ankunft aus Südamerika tief. Die Ostküste mit nachtaktiven Hostelgästen, saufenden Iren und simpel gestrickten 19-Jährigen tat ihr übriges. Die bisher größte Enttäuschung. Der Spaß fing bei uns erst an, als wir unabhängig von Transport und Unterkunft im Spaceship unterwegs waren. Vielleicht hätten wir die Ostküste so auch anders erlebt, wir wissen es nicht. Darwin, im heißen Norden Australiens, war eine furchtbare Stadt und wir hatten nicht die beste Zeit für einen Ausflug in den Kakadu-Nationalpark erwischt. Es war einfach zu trocken am Ende der 5-monatigen Trockenzeit. Melbourne gab uns wieder ein Hoch, allerdings müssen die sich nach noch etwas mit dem Wetter einfallen lassen, das geht so nicht. Die Grampiens und die Great Ocean Road blieben uns auch in guter Erinnerung. Sicher auch, weil wir wieder flexibel im Spaceship unterwegs waren. Das klare Highlight aber war Tasmanien. Einfach wunderschön.

Wir würden wiederkommen nach Australien. Wir würden die Westküste mit eigenem Allradwagen erkunden und wir würden das staubige Zentrum mit dem großen roten Felsen, der den Aborigines so heilig ist, besuchen. Doch jetzt werden wir erst mal für neun Wochen Neuseeland entdecken.

Nach den vier Nächten auf der Couch in Manly, Sydney, ging es direkt auf die nächste Couch nach Auckland. Zu Lozo und Lucy. Und was für ein Empfang. Das riesige Haus in Waitakere, West Auckland, platzte nur so aus allen Nähten vor anderen Couchsurfern und Familienmitgliedern. Damit hatten wir nicht gerechnet.

Doch eine der bemerkenswertesten Persönlichkeiten, die wir je kennengelernt haben war unser Gastgeber. Lozo, eigentlich Lorenzo Santamaria, ist gebürtiger Südafrikaner. Ein sogenannter „Cape Coloured“, also Mitglied eine farbigen Minderheit aus der Gegend um Kapstadt und unglückliches Opfer von Schwarz-Weiß-Denkens am südlichen Zipfel Afrikas. Zu Zeiten der Apartheid stand er in erster Linie bei den Demonstrationen gegen die rassistische Segregationspolitik. Er war gesuchter Staatsfeind, musste im Exil leben, mehrfach seine Identität wechseln und saß dann doch ein Jahr auf der berüchtigten Gefängnisinsel „Robben Island“ ein, wo auch schon Nelson Mandela 19 Jahre seines Lebens fristen musste. Dann nach Ende der weißen Apartheid, wurden Gesetze eingeführt, die die schwarze Bevölkerung wieder bevorteilen sollte. Doch Lozo war als Farbiger nicht Schwarz genug, obwohl er doch Seite an Seite gegen die Rassenpolitik der weißen Minderheit gekämpft hatte. Reverse Apartheid. Wie ungerecht muss man sich behandelt fühlen. Doch er ist keiner der jammert und schimpft. Ein Kämpfertyp, 100% Energie, ein Hurrikan. Er war 1992 Teilnehmer der Olympischen Spiele in Barcelona – als Triathlet. Und heute nach fast 20 Jahren ohne ernsthaftes Training steht er jeden Morgen um 5 Uhr auf, um ins Fitnessstudio zu gehen oder mal eben 280 Km mit dem Fahrrad zu fahren. Wenn mal gerade nicht trainieren angesagt ist, wird am Haus herumgewerkelt, jeden Tag scheint sich etwas zu verändern. Lozo scheint immer gut gelaunt zu sein und uns ist es ein Rätsel, wo er diese Energie hernimmt.

2005 ist der Familie auch noch das Haus abgebrannt und sie haben fast alles verloren. Heute ist alles wieder aufgebaut und die Einstellung zu materiellen Dingen hat sich geändert. Es sind andere Sachen wichtig. Das war vielleicht auch ein Grund, warum sie später mit Couchsurfing angefangen haben und in den letzten Monaten unfassbar viele Leute gehostet haben. Während der acht Tage, die wir in Gesellschaft dieser großartigen Familie verbracht haben, waren immer gleichzeitig um die 8-10 andere Couchsurfer da. Drei Amerikaner, zwei Deutsche, eine Französin, ein Italiener, zwei Argentinier, eine Schottin, zwei Spanier und die Monkeys aus Österreich. Wir haben wieder viele interessante Leute getroffen, alles Langzeitreisende. Doch hier jeden gebührend zu würdigen, würde den Rahmen sprengen.

Und was? Acht Tage couchsurfen? Ja, 8 Tage. Wenn man nach Neuseeland kommt, stellt sich schnell die Frage wie man am besten durch die Lande reist. Auto mieten oder kaufen und dann im Hostel schlafen oder doch einen kleinen Campervan mieten oder kaufen. Viele Möglichkeiten, viele Fragen. Aber nach Abwägen aller Optionen fiel die Wahl dann doch auf das Modell: kleinen Campervan kaufen. Für etwa 2000€ bekommt man dann einen alten ausrangierten Japaner, denn unsere Freunde von der Insel haben sehr strenge Auflagen vom Gesetzgeber, was den Zustand des Wagens angeht und auch die Entsorgung ist mit immensen Kosten verbunden. Daher lohnt der Export in alle Welt.

Lozo fuhr uns wie ganz selbstverständlich zum Wochenend-Automarkt, doch wir waren zu langsam bei der Kaufentscheidung und der Wagen fuhr vor unserer Nase vom Hof. Aber ein Auto kauft man mal nicht eben wie einen Kaffee, sondern man braucht etwas Bedenkzeit. Dumm nur, wenn die umgebauten Campervans mit Holzbett und allem was man so im Camperleben braucht, weggehen wie warme Semmeln.

Egal, zwei Tage später hatten wir Erfolg. Nachdem wir einige Hostels in Auckland abgeklappert hatten, trafen wir uns mit Martin, Pavla und Rosarka. Die ersten beiden stammen aus der tschechischen Bierstadt Pilsen und lebten ein Jahr lang in einem 1987er Toyota Hiace namens Rosarka. Da war sie also – Rosarka (bei der Aussprache die Stimme tief stellen und einen tschechischen Akzent immitieren, Anm. d. Red.). Von außen keine Schönheit, mit einigen Makeln aber innen tiptop. Der Motor läuft nach mindestens 230.000 Km noch wie eine Eins, obwohl offensichtlich am Tacho manipuliert wurde. Rosarka läuft nämlich mit Diesel, was zwar im Vergleich zu Europa um 35% billiger ist als Benzin, man aber gezwungen ist eine Phantasiesteuer von NZ$40 pro gefahrene 1000 Km zu zahlen. Und genau die kann man natürlich gut sparen, wenn den Tachometer abgeklemmt. Letztlich kommt es aber auf paar tausend Kilometer mehr oder weniger auch nicht an, wenn die Werkstatt sagt, dass alles in Ordnung sei. Und das war bei Rosarka der Fall.

Auto kaufen ist in Neuseeland so einfach wie mal kurz Brötchen beim Bäcker holen. Nur mit Formular eben. Es war eine Sache von fünf Minuten. Hübsch unbürokratisch. Nachdem das Kaufgeschäft abgewickelt war, haben uns die schlitzohrigen Tschechen dann auch noch ganz beiläufig gestanden, dass eigentlich 10.000 Km mehr auf der Uhr stehen müssten. Schlitzohritsch eben.

Top war aber die Ausstattung unserer Rosarka. Trotzdem wurde aber wegen dem Wohlbefinden (man gewöhnt sich an allem, auch am Dativ, Anm. d. gut aufgelegten Red.) neues Bettzeug gekauft und ein zweiter Gaskocher angeschafft. Und Vorhänge mussten her. Denn dunkel muss es innen sein, wenn draußen die Straßenlaternen scheinen und der Nachtschlaf gesichert werden soll. Wir hatten also einen schönen großen Wohnzimmervorhang im Räumungsverkauf erstanden, der genau das Blau unserer Innenausstattung traf und sonnendicht ist. Es musste jetzt nur noch zugeschnitten und geschneidert werden. Lozo hatte eine gute alte Genomi Nähmaschine aus den 60er Jahren, deren Handhabung nach 1-stündiger Begutachtung und unter großer Mithilfe unseres österreichischen Freundes Josef auch endlich verstanden wurde und wir wie in einer philipinischen Kinderwerkstatt wieselflink die Vorhänge umnähten. Mutter du kannst stolz sein auf deinen Sohn . Ich habe genäht, an einer Nähmaschine. Und so haben wir nun Vorhänge, die den Marktwert des Wagens nochmals in astronomische Höhen treiben.

So vergingen die Tage bei den Vereinten Nationen in Auckland. Acht Tage waren wir zu Gast in Lozos Haus. Wir kamen als Couchsurfer und gingen als Freunde. Aber wir mussten endlich los. Endlich on the road. Auf nach Norden, nach Nordland, bis hoch ans Cape Reinga, den für die Maoris heiligsten Ort Aotearoas, dem Land der langen weißen Wolke.

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Schockzustand.

16 08 2009

Ort: Sydney (AUS)
Zeitunterschied: +8 Std. MEZ
Wetter: Frühlingshaft

Nach 22 Stunden Reisezeit mit Zwischenstop in Auckland waren wir also Down Under. Der Zoll stand überall mit erhobenen Zeigefinger und so machten wir auf der Einreisekarte brav unsere Kreuzchen bei Holzprodukten, Lebensmittel und Insekten. Denn ich hatte noch eine Charge Riesenarsch-Ameisen dabei, die überraschenderweise nicht eingeführt werden durften. Viele Länder sind mittlerweile recht paranoid, was die Einfuhrbestimmungen bei Lebensmitteln oder Getier angeht. Aber es sind nun mal die klassischen Krankheitswirte oder Träger von Samen, die die lokale Vegetation oder Fauna systematisch fertig machen. Australien hat sich ja schon mit der Ansiedlung von Füchsen und Kaninchen keinen Gefallen getan und jetzt schafft es nicht mal mehr ein harmloser Apfel über die Grenze. Denn den haben nämlich immer die Deutschen dabei, sagte der Zoll.

Eva’s Backpackers
wurde unser erstes Zuhause für drei Nächte in Sydney und hatte uns einen kostenlosen Transfer vom Flughafen zum Hostel offeriert. Wir checkten also in unser Doppelzimmer ohne Bad ein, das teurer war als jedes Hostel zuvor in Südamerika. Da mussten wir schon erst mal schlucken. So richtig heftig wurde es aber dann beim ersten Besuch im „günstigen“ Woolworths Supermarkt. OMFG („Oh my fucking godness“, informaler Ausdruck des bestürzt seins, Anm. d. Red.), irgendwie schien alles mindestens das Doppelte, wenn nicht sogar das Zehnfache, wie in den letzten Monaten zu kosten. Schockzustand. Selbst wenn wir immer selber kochen würden, würden wir noch teurer kommen, als in Südamerika, wo es paradoxerweise oft günstiger war essen zu gehen, als selber zu kochen. Die Meßlatte liegt nun mal nicht mehr auf europäischer bzw. deutscher Höhe, sondern auf der von Kolumbien oder den anderen südamerikanischen Ländern. Das Angebot widerum ist sehr europäisch, nach langer Zeit gibt es mal wieder eine große Auswahl an Brot, Wurst und Käse.

Australien hat aber ja bekanntlich in erster Linie britische Wurzeln. Gefangenkolonie usw. Die Geschichten kennt man ja. Schön weit weg, an den Arsch der Welt. Das hieß aber auch für folgende Generationen, das alles, was nicht vor Ort ausreichend produziert und angebaut werden kann, importiert werden muss. Und Australien hat nicht viel fruchtbares Land. Im Südwesten gibt’s den Weizengürtel, Wein ist ein Exportschlager und durch die Abermillionen Schafe gibt es auch genug Wolle. Doch darüberhinaus hat es der Kontinent schwer, aus eigener Hand die 20 Millionen mit allen Annehmlichkeiten der Ersten Welt zu versorgen. Und natürlich sind auch australische Produkte nicht günstig. Die Lohnkosten sind hoch, denn es wollen ja Horden deutscher Abiturienten und Studenten, die sich in den Obstminen die Finger wund pflücken, bezahlt werden, Wasser ist ein kostbares Gut, der relativ unfruchtbare Boden verlangt nach einem kostpieligen Düngemitteleinsatz und die australischen Viehwirte ruinieren sich mit Überweidung weiterhin ihren Boden, der so oder so schon durch Versalzung, Verwüstung und die Folgen jahrelanger subventionierter Waldabholzung gezeichnet ist. Australien ist nicht das blühende Paradies, wie man es sich vorstellen möchte.

Was aber wirklich auffällt, sind die geleckten Straßen. Es ist wirklich alles unfassbar sauber, geordnet, durchgestylt. Aber Lifestyle wird ja hier ganz groß geschrieben. Die Australier wären wohl in jeder Mediastudie sogenannte LOHAs (LOHA = Lifestyle of Health and Sustainability, Anm. d. Red.), denn man hat den Eindruck, dass einem rund um die Uhr Jogger begegnen, von Postern in der Innenstadt wird man zum Müllvermeiden angehalten und ein gesunder Lebensstil scheint als Volkssport zu gelten. Was fällt noch auf? Wir können wieder das Klopapier in die Schüssel werfen, da nicht sofort Verstopfungsgefahr besteht, wie auf dem ganzen südamerikanischen Kontinent. Okay der Linksverkehr hätte uns auch erwischt, wenn wir direkt aus Deutschland angereist wären. Aber auf den ersten Blick und nach den ersten Tagen fehlt uns irgendwie das charmante Chaos, die hektische Geschäftigkeit auf den Straßen und Märkten, die rasanten Busfahrten, ein anderes Reisevolk.

Mit diesem Kontinent müssen wir erst noch warm werden, was nicht nur bedeutet, dass wir gen Norden fahren werden, dem warmen Wetter entgegen. Denn auch bei unserem nächsten Stop Byron Bay, einem Surfermekka, ist es noch recht schattig, weil der Sommer erst im Anmarsch ist und noch eine frische Brise weht. Wir haben uns einen Greyhound Buspass für die Ostküste zugelegt, mit dem wir die knapp 3.800 Km zwischen Sydney und Cairns recht flexibel bereisen können.

Ach so ja, Sydney. Die Oper steht immer noch und die billigste Besichtigungstour kostet 35AU$. Für umme gibt’s den abwechslungsreichen Königlichen Botanischen Garten mit krächzenden Gelbhaubenkakadus, krummschnabeligen Ibissen und Papageien. Die NSW Art Gallery wurde auch bestaunt, sowie das gekünstelte Chinatown. Überhaupt verdammt viele Asiaten. Naja wir kommen ja nochmal wieder und dann hoffentlich mit ein paar guten Empfehlungen im Gepäck.





RTW Ticket IV

6 09 2008

So, es geht weiter voran.

Travel Nation machte von allen angeschriebenen Anbietern den besten Eindruck und hat basierend auf unseren Vorgaben ein spitzenmäßiges World Discovery Plus RTW ticket Angebot mit folgendem provisional itinerary geschickt.

Kosten: 1.571 GBP (zum Kurs vom 06.09.2008: 1.940€)

 
Feb 2nd London >> BsAs
Aug 2nd Santiago >> Sydney
date tbd Sydney >> Auckland
date tbd Christchurch via Sydney >> Singapore
date tbd Singapore >> London

 
D.h. der Starttermin steht und auch der Weiterflug nach einem 1/2 Jahr nach Sydney „is set in stone“, da es mehr als tricky sein soll, gerade diesen Flug zu ändern. Für die date tbd Flüge sind im Moment nur Phantasiezeiten eingetragen, da Flüge nur max. ca. 11 Monate im Voraus gebucht werden können.

Für 15 GBP wird auch gleich das australische Visum für die anstehenden 3 Monate abgefrühstückt.
 
 
Einziger Nachteil beim Buchen in UK ist, dass man keine separate Reiserücktrittsversicherung abschließen kann. Feedback: Unfortunately in the UK there is no „cancellation only“ cover since airline cancellation penalties are so high. We often have a request for it, but unfortunately it`s not something any insurer will offer, I guess if they did it would be prohibitively expensive, plus all our Travel insurance in the UK includes this cover anyway (but only for medical reasons covered by the policy).

Die Möglichkeit eine Versicherung abzuschließen besteht natürlich, aber da diese eben mehr als nur den möglichen Reiserücktritt abdeckt, steht sie mit mindestens 218 GBP in keinem gesunden Kosten-Nutzen-Verhältnis mehr. Die umfangreiche Reiseversicherung wird wohl bei STA Travel (HanseMerkur) abgeschlossen, da sie neben Krankenversicherung auch Unfall, Notfall, Privat-Haftpflicht und Reisegepäck bis zu 2.000€ abdeckt.

 
Nochmal zu Travel Nation: Absolut unkomplizierter Kontakt, schnelles Feedback und Hilfe bei allen Fragestellungen rund um den RTW trip. Die nicht bestehende Möglichkeit bzgl. Reiserücktrittsversicherung lässt sich verschmerzen.

 
 
Keine 5 Monate mehr.





Planungs-Update: projekt365

23 08 2008

Wann: Start im Feb 2009
RTW Ticket: The World Discovery Plus (ca. 2.000€ total) von Travel Nation oder Westernair.co.uk (29.000 Meilen, 7 Stops)
Kontinente: Südamerika, Australien (inkl. Neuseeland), Asien
Extratickets: mind. 3

In Bildern:

In Worten:

DUS >> London >> BsAs

Argentinien/Südchile (ca. 5 Wochen – Feb/Mär)
PoI: BsAs, Patagonien/Feuerland mit Ushuaia, Punta Arenas, Puerto Natales, Torres del Paine Nationalpark

Punta Arenas >> Santiago

Nordchile (ca. 3 Wochen – Mär)
PoI: Valparaiso, Calama, San Pedro, Atacama Wüste

Bolivien (ca. 5 Wochen – Apr/Mai)
PoI: Reserva Nacional de Fauna Andina Eduardo Avaroa, Uyuni mit Salar, Potosí, Sucre, La Paz, Titicaca See, Copacabana, Rurrenabaque

Peru (ca. 6 Wochen – Mai/Jun)
PoI: Arequipa mit Colca Cañón, Cuzco, Macchu Picchu, Nazca, Lima, Huaraz, Trujillo, Pisco

Ecuador (ca. 4 Wochen – Jun/Jul)
PoI: Cuenca, Baños, Quito, Galapagos, Montañita

Quito >> Santiago >> Sydney

Australien (ca. 12 Wochen – Aug/Sep/Oct)
PoI: Sydney, Brisbane, Cairns, Mt Isa, Alice Springs, Uluru, Adelaide, Twelve Apostle, Melbourne

Sydney >> Auckland

Neuseeland (ca. 9 Wochen – Nov/Dez)
PoI: Auckland, Rotorua, Tongariro National Park, Wellington, Picton, Queen Charlotte Walkway, Wanaka, Queenstown, Lake Tekapo, Christchurch

Christchurch >> Singapur

Singapur/Malaysia (ca. 4 Wochen – Jan)
PoI: KL, Penang, Melakka, Langkawi, Cameron Highlands

Und so schnell sind 365 Tage vorbei.





Santiago >> Auckland/Sydney

13 08 2008

Noch mehr Schlaues:

Also, your leg from Santiago to Auckland/Sydney is notoriously difficult to book or change date!!!!
Of all your flights make sure you know your exact date for this one and book it straight away. (BigusRedus)

I agree with BigusRedus about the Santiago to Auckland/Sydney, make sure this is the flight that is set in stone and you work your other dates around this one. (loubbylou)





RTW Ticket III

13 08 2008

Nächstes Update:

Ab Deutschland scheint die BA/Qantas/Cathay Variante via Südamerika definitv nicht mehr machbar, die einzige Option das weitaus teurere Oneworld RTW Ticket zu sein. Deshalb ist als gesunde Alternative Start ab London jetzt gesetzt.

 
Für unsere Route: London – Buenos Aires // Santiago – Sydney – Auckland // Christchurch – Singapore – London ist nach wie vor The World Discovery Plus das ultimative Ticket.

 
Die Recherche im Thorn Tree Travel Forum von Lonely Planet zum Thema Gap Year und RTW brachte zusätzliche Anbieter- und Reisebürokontakte aus UK.

 
Hier eine Auswahl:
Westernair.co.uk
Travel Nation
Roundtheworldexperts.co.uk
Roundtheworldflights.com
Travelmood
Trailfinders

 
Preislich liegen die 3 bisher erhaltenen Quotes (Westernair, Travel Nation und Global Village/Roundtheworldflights.com) alle bei etwa £1570.00 (approx 2000.00€) bei Start im Februar 2009 und inklusive aktuellen Steuern sowie Gebühren.

Beratung und Kontakt mit allen 3 travel agents ist sehr positiv, top Beratung und schnelle Rücklaufzeit. Bei Travel Nation haben z.B. alle Mitarbeiter mind. 40 Länder bereist. Im Lonely Planet Forum gab’s für sie auch die beste Bewertungen und es wird wohl über sie gebucht werden.

Alternative Routen und schier unendliche Stopover-Kombinationen finden sich auf den Seiten der o.g. travel agents.

 
Es geht so langsam ans Eingemachte.





RTW Ticket II

9 08 2008

Post von westernair.co.uk aus UK:

I have checked your itinerary below and can confirm that the World Discovery Plus (British Airways, Qantas and Air Pacific) is the best ticket to use for your proposed trip.

The total fare for the itinerary you have proposed would be £1579.00 (approx 2000.00€) inclusive of tax & fuel surcharges (at todays rates). Please note this is subject to change and can only be confirmed at time of payment and ticketing.

If you can swap the order of the destinations by travelling to Auckland first and then Sydney. Eg. London – B.Aires – (overland ) – Santiago – Auckland – Sydney – Singapore – London , then the tax & fuel surcharges do decrease and the fare would be approx £1520.00 inclusive.

You also have some spare miles with this option so if you would like an extra flight within Australia or another stop in Asia or South America (Brazil, Thailand or India would all be possible extra stopover points) then this would only results in a small increase in tax and fuel surcharges.

In terms of value this fare is excellent as it is valid for 12 months and you can change date easily. It is far less expensive than the oneworld explorer tickets although you are limited to BA & Qantas and 7 stops total.

 
 
Das heißt, es wird wohl mit o.g. RTW Ticket ab London losgehen, da von Worldspan Travel bisher gar kein Feedback und aus Deutschland soweit nur dieses kam:

 
Antwort 1
Leider gibt es mit dem von euch genannten Routing keine Tickets unter 2000 Euro!!! Die RTW-Tickets von Oneworld (einziges RTW-Ticket bei dem Südamerika mit Neuseeland zu kombinieren geht) kosten auf jeden Fall über 3000 Euro pro Person. Evtl. könnten wir noch versuchen, mit Einzeltickets unter diesen Preis zu kommen, dazu müssten wir aber für alle Flugstrecken das ungefähr gewünschte Reisedatum wissen. Das würde aber nur für Studenten gehen.

RTW-Tickets unter 2000 Euro gibt es im Prinzip nicht, einzige Möglichkeit wäre mit Air Newzealand Deutschland – Los Angeles – Südsee – Neuseeland – Australien – Hongkong oder Tokio oder Osaka oder Shanghai – Deutschland, dieses kostet je nach Verfügbarkeit und Strecke zwischen 1700 und 2100 Euro.

 
Antwort 2
Bei Zielgebieten innerhalb von Mittel/Südamerika kommen 2 Round The World in Frage, einmal der Global/Oneworld Tarif und zum amderen der KLM Round the World.

Die Grundpreise beim Oneworld liegen bei Ihrem gewünschten Routing bei einem Grundpreis von 2399 Euro bzw. 2599 Eurobeim KLM Tarif pro Person.Die zusätzlich anfallenden Flugsteuern und Gebühren liegen,je nach Routing, etwa zwischen 500 und 700 Euro pro Person.